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15.06.2015 Effizienzsteigerungen durch Pumpen Audits gemäß ISO50001 und EDL-G werden durch die Unterstützung der BARTSCH-PUMPEN GMBH erfolgreich erfasst und umgesetzt

Auf Grund des Klimawandels, der stetig steigenden Erderwärmung und des steigenden CO2 - Ausstoßes ist das Streben nach Energieverbrauchsreduzierung allgegenwärtig. Für das energiebedarfsintensive und produzierende Gewerbe werden diverse gesetzliche Regelungen und Normen vorgeschrieben und empfohlen. Durch diese sollen Energieverbrauchsströme erfasst werden, um Einsparpotenziale zu finden und Energiekosten und CO2 - Emissionen zu senken.
Das Schlagwort hier ist die DIN EN ISO50001, ein Energiemanagementsystem. Ist solch ein System, meist durch umfangreiche und intensive Bemühungen, eingeführt worden, wird ein Unternehmen teilweise von der EEG-Umlage befreit. Das führt dazu, dass die jährlichen Energiekosten um einen deutlichen Betrag gesenkt werden. In diesen Genuss sind bisweilen nur die Unternehmen gekommen, die als energiebedarfsintensiv gelten und einen jährlichen Energiebedarf von mehr als 1 GWh erreichten. Für die Zertifizierung und Re-Zertifizierung gemäß ISO50001 sind in festen Abständen Energie Audits nachzuweisen. Ausgenommen davon waren kleinst-und mittelgroße Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen, die einen jährlichen Energiebedarf von unter 1GWh erreichten.
Seit diesem Jahr müssen jedoch diese Großunternehmen durch das in Kraft treten der EDL-G Novelle Energie Audits nachweisen. Durch diese neue Richtlinie wird nun ein weiterer großer Teil des produzierenden Gewerbes erreicht. Wird der grundlegende Gedanke der Effizienzsteigerung auf Pumpen und Pumpenanlagen übertragen, so fällt auf, das Pumpen in nahezu allen produzierenden Gewerben zum Einsatz kommen. Dabei benötigen sie, je nach Applikation, einen großen Teil des jährlichen Energiebedarfs. Daher ist es naheliegend, sich einen kompetenten Partner an die Seite zu stellen, mit welchem die Einsparpotenziale herausgearbeitet werden können. Denn diese sind nicht immer sofort ersichtlich und oftmals bedarf es zusätzlicher Messungen.

Beispiel aus einem pharmazeutischen Unternehmen
Dieses Unternehmen ist bereits nach der ISO50001 zertifiziert gewesen. Im Zuge einer Projektplanung entschloss man sich, die Pumpen aus drei Bereichen energetisch zu betrachten. Dabei wurden die Bereiche Kaltwasser, Kühlwasser und Heizungszentrale fokussiert. Durch den Kontakt zur Firma Bartsch-Pumpen entschloss man sich, von dem Know How aus über vier Jahrzehnten Erfahrung in Pumpenanwendungen Gebrauch zu nehmen und so diese Bereich von extern begutachten zu lassen. Durch die Besprechungen mit dem Kunden konnte fixiert werden, dass in jedem der drei Bereiche zwei Pumpen arbeiten, eine Haupt-und eine Ersatzpumpe. Zudem sind alle Bereiche als geschlossene Kreisläufe anzusehen gewesen, sodass die Pumpen nur einen Betriebspunkt hatten. D.h. der tatsächliche Volumendurchsatz richtet sich alleine nach dem Gegendruck in der Anlage. Da eine Pumpe gewöhnlich nach einem Betriebspunkt ausgelegt wird, waren auch die vorhanden Pumpen für einen Arbeitspunkt vorgesehen. Nun musste überprüft werden, ob dieser Punkt erreicht wird.
Durch die vorhandenen Armaturen an den Pumpen sowie eine Leistungsmessung der Motoren konnte berechnet werden, dass in allen drei Bereich der Gegendruck in der Anlage weit vom Auslegungspunkt der Pumpen entfernt lag, nämlich deutlich höher. Gründe hierfür können Verstopfungen in den Rohrleitungen sein oder nachträgliche Installationen oder Desinstallationen von Komponenten in der Anlage. Im einfachsten Fall ist die Berechnung der Anlagenkennlinie, die den Betriebspunkt der Pumpe beeinflusst, fehlerhaft durchgeführt worden.
In diesem Fall konnte die Ursache nicht genau bestimmt werden. Vielmehr wurde im engen Dialog mit dem Kunden besprochen, ob die Ist-Situation den tatsächlichen Regelfall darstellt. Und dies war der Fall, sodass anschließend überprüft werden konnte, welche Effizienzsteigerung erzielt werden könnte. Die installierten Pumpen hatten in den effektiven Betriebspunkten einen Wirkungsgrad von rund 50%. Aus diesem Grund wurden neue Pumpen ausgelegt, welche in den neuen Betriebspunkten Wirkungsgrade von > 77% erzielen. Zusätzlich zu den deutlich höheren Wirkungsgraden der Pumpen würden effizientere Motoren die potenziellen Einsparungen weiter anheben.
Im abschließenden Gespräch mit dem Kunden konnten alle Erkenntnisse transparent übermittelt werden. Somit konnte am Ende der Betrachtung erarbeitet werden, dass sich beim Tausch der Hauptpumpen aus allen drei Bereichen Energiekosten in Höhe von 6.142 € einsparen ließen. Mit einem gesamten Investitionsvolumen bestehend aus Neupumpen und Installationskosten von ca. 10.000 € konnte eine zu erwartende Amortisationszeit von < 1,63 Jahren ausgewiesen werden.
Die transparente Präsentation aller Ergebnisse überzeugte den Kunden, sodass man sich sofort dazu entschloss, die alten Pumpen durch neue zu ersetzten. Im ersten Schritt ist dabei eine Pumpe aus der Heizungszentrale ausgetauscht worden. Hier konnte durch die energetische Betrachtung eine Neupumpe installiert werden, die drei Baugrößen kleiner war und einen um zwei Leistungsstufen kleineren Motor benötigte. Diese Pumpe arbeitet heute zur vollen Zufriedenheit und erfüllt zu 100% ihre Aufgabe. Das führt nun dazu, dass alle übrigen Pumpen, auch die Ersatzpumpen, nach und nach ausgetauscht werden und neue, effizientere weil optimal ausgelegte Pumpen, deren Platz einnehmen.


  
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